Beruf

Bereits vor der Abiturprüfung hatte ich mich für 12 Jahre als Offizier bei der Bundeswehr verpflichtet. Eine Woche nach dem Abiturball trat ich meinen Dienst in einem Panzergrenadierbataillon in Niedersachsen an. 

 

Die damalige Offiziersausbildung der Bundeswehr war geprägt von einem Wechsel zwischen Schul- und Praxisanteilen in der Truppe. Nach drei Jahren hielt ich dann endlich das Offizierspatent in den Händen. Im Oktober 2001 ging ich an die Universität der Bundeswehr in Hamburg und schloss innerhalb von 3,5 Jahren mein Studium als Diplom-Pädagoge ab. Nach dem studentischen Leben wechselte ich wieder zurück in die "Truppe".

Das Land der drei Meere - Waldmeer, Sandmeer, Gar nichts mehr! -  Eggesin wurde meine erste militärische Heimat nach dem Studium. 2006 nahm ich in Prizren am KFOR-Einsatz teil und wechselte nach meiner Rückkehr nach Deutschland zur 13. Panzergrenadierdivision nach Sachsen. 

 

Als Adjutant des Divisionskommandeurs konnte ich - in jungen Jahren - viele interessante Einblicke in einer oberen Kommandobehörde sammeln. 2009 nahm ich als Adjutant des Kommandeurs in Kunduz am ISAF-Einsatz teil. Insbesondere die Eindrücke vom Krieg und deren Folgen, die ich dort erlebt habe, prägen mich bis heute. 

Nach meiner Rückkehr nach Deutschland nahm ich mein Fernstudium der Betriebswirtschaftslehre wieder auf. Ich hatte mich entschieden, die Bundeswehr zu verlassen und war Mitte 2010 wieder Zivilist. Eine erfahrungs- und ereignisreiche Zeit in den Streitkräften lag hinter mir. Als Reservist bleibe ich der Bundeswehr weiterhin verbunden. 

 

Nach dem erfolgreichen Abschluss meines Masterstudiums begann ich 2011 als Referent im Brandenburger Ministerium der Justiz. 2013 wechselte ich als Büroleiter in das Abgeordnetenbüro von Katherina Reiche im Deutschen Bundestag.

Seit 2015 bin ich als Referent im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur tätig. In den letzten 20 Jahren hatte ich das Glück, in sehr unterschiedlichen beruflichen Stationen Erfahrungen sammeln zu dürfen. Jede Station hatte ihren eigenen Charme und hat ihren Teil dazu beigetragen, meinen Erfahrungsschatz zu erweitern.

 

Zwei Dinge haben sich in diesen Jahren jedoch nie verändert: meine Verbundenheit zu meiner Familie und meiner Heimatstadt - Potsdam.